70 – und kein bisschen leise!
Danke für jeden Glückwunsch zu meinem Geburtstag! 1979 kam ich als Tourismusstudent nach Heilbronn – nach gründlicher Recherche: Dezember, Fußgängerzone, Blick in die Seitengasse. Silzer's Gäste? Nicht drin – draußen, an Fässern im Schnee, vergnügt. Mein Urteil: aus hartem Holz. Ihre Kinder stehen heute bei uns im Winterdorf. Empfangen wurde ich an der Hochschule mit dem Versprechen: „Heilbronn – Drei-Meeresstadt: morgens Nebelmeer, abends Lichtermeer, nachts gar nichts mehr". Therapiebedarf? Wir halfen uns selbst: Party in Eigenregie. Damals war ich exotischer Alien, heute echter Aborigine – Heilbronn ist meine Heimat geworden, ob ich es wollte oder nicht. Wir leben im besten Drittel der Welt, im besten Land darin und in der dynamischsten Stadt Deutschlands. Ich durfte mitspielen, mit tollen Teams: Neckarmeile, Schwarzer Kater, Altstadt, Uncle Sam, Bukowski, Caipirinha, Schümli, Fitzcarraldo, Hartmans, Intershop, Green Door, Food Court, HIP-Island, Neckarlust, Hagenbucher, Winterdorf, Student's Tour, Gastrowettbewerb, Regionaltreff, Lichterfest – das ganze Puzzle. Fertig? Nein. Die jungen Talente, die die Schwarz-Stiftung holt, müssen bleiben wollen. Dafür braucht's mehr Angebote. Und ernsthaft: Wer sponsert endlich die Surfwelle? 🏄 Die Welle wartet – wie ich damals auf MEIN Heilbronn.